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Allgemeine Geschäftsbedingungen der Ruf-Verlag Media GmbH

Stand: 28.09.2026

  1. 1.

    Die in den folgenden Ziffern aufgeführten Regelungen betreffen Website-Produkte und -Dienstleistungen.

  2. 2.

    Mit der Unterzeichnung des Bestellscheins für die Erstellung einer Website sowie der Anlage „Hinwiese und Informationen zum Website-Auftrag“ erteilt der Auftraggeber dem Auftragnehmer rechtsverbindlich den auf dem Bestellschein bezeichneten Auftrag. Dies gilt auch für alle weiteren auf dem Bestellschein ggf. vereinbarten Produkte und Leistungen. Der Auftrag kann weder zurückgezogen noch verkleinert werden.

  3. 3.

    Die Durchführung des Auftrags für die Website erfolgt durch den Auftragnehmer in Kooperation mit almuc Advertising GmbH, Barer Str. 44, 80799 München (s. a. Ziff. 16).

  4. 4.

    Leistungsumfang bei der Erstellung der Web-Pakete. Der Leistungsumfang bei der Erstellung der jeweils bestellten Web-Pakete umfasst:

    1. 4.1

      Beim Starterpaket: 1 Internetseite; inkl. Impressum, Kontaktdaten u. Kontaktformular; Online-Stellung, für 1 Jahr inkl. Hosting; 1 E-Mail-Adresse; Domainregistrierung; Verlinkung zu Facebook, Instagram u. YouTube; Google Unternehmensprofil.

    2. 4.2

      Beim Leistungspaket: alle Leistungen aus Ziff. 4.1., jedoch bis zu 5 Internetseiten sowie zusätzlich: responsives Design (angepasst auf Mobilgeräte) sowie Integration der Positionsanzeige auf Google Maps.

    3. 4.3

      Beim Premiumpaket: alle Leistungen aus Ziff. 4.1. und 4.2., jedoch bis zu 10 Internetseiten sowie zusätzlich: Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Integration vorhandener Webshops.

    Der Auftraggeber erhält bei sämtlichen Website-Bestellungen unterschiedliche Layout-Vorschläge zur Auswahl und zur Vornahme von Änderungen und Korrekturen.

  5. 5.

    Erstellungsgebühr für die Website und Rechnungstellung hierfür.

    Die Erstellungsgebühr wird einmalig berechnet.

    Die Rechnungstellung hierfür sowie die Abbuchung des Rechnungsbetrages erfolgen ab dem Zeitpunkt des Versands des ersten Website-Entwurfs an den Auftraggeber.

  6. 6.

    Hosting-Leistungen (für permanente Änderungsmöglichkeiten der Inhalte der Website, für technische und rechtliche Updates, etc.)

    Diese werden während der Laufzeit (gemäß Ziff. 13.1) erbracht, jedoch nicht in Rechnung gestellt.

    Ab dem 13. Monat nach Zusendung des ersten Website-Entwurfs werden monatlich Hostinggebühren berechnet und gemäß Vereinbarung auf dem Bestellschein in der für das jeweilige Web-Paket geltenden Höhe abgebucht.

  7. 7.

    Mitwirkungspflicht des Auftraggebers bei der Website-Erstellung. Der Auftraggeber ist nach der Website-Bestellung verpflichtet, bei der Entwicklung der Website mitzuwirken:

    Der Auftraggeber teilt dem Auftragnehmer bei bzw. zeitnah nach Erteilung des Auftrags alle für die Website relevanten Informationen (Kontaktdaten, Unternehmensschwerpunkte, Services etc.) mit; der Auftragnehmer gibt diese Informationen in ein entsprechend vorbereitetes Formular auf www.marketing-aktiv-portal.de ein; der Auftraggeber bevollmächtigt den Auftragnehmer, das Formular nach den Angaben des Auftraggebers auszufüllen und an den Kooperationspartner des Auftragnehmers (almuc Advertising GmbH) weiterzuleiten (s. a. Ziff. 16).

  8. 8.

    Wenn der Auftraggeber die gem. Ziff. 7 für die Erstellung der Website erforderlichen Informationen dem Auftragnehmer auch nach einer entsprechenden schriftlichen Aufforderung mit angemessener Fristsetzung seitens des Auftragnehmers nicht oder nicht rechtzeitig mitteilt und diese unzureichende Mitwirkung von ihm zu vertreten ist, wird die Erstellungsgebühr gleichwohl in Rechnung gestellt.

  9. 9.

    Stellt sich nach Erteilung des Auftrags ein inhaltlicher oder formaler Verstoß des Auftrages gegenüber Gesetzen bzw. behördlichen Bestimmungen heraus, kann der Auftragnehmer vom Auftrag zurücktreten. Dies gilt auch, wenn durch die Durchführung des Auftrags die Interessen des Auftragnehmers in unzumutbarer Weise beeinträchtigt würden sowie bei sittenwidrigem Inhalt des Auftrags, bei Verstößen gegen religiöse und politische Neutralität sowie bei Vermögensverfall bzw. Illiquidität des Auftraggebers.

  10. 10.

    Der Verlag kann auch vom Auftrag zurücktreten, wenn der Auftraggeber mit fälliger Zahlung – sei es aus diesem Auftrag oder aus anderen Aufträgen – in Verzug ist und auch nach erfolgter Mahnung bzw. Fristsetzung der Zahlungsaufforderung nicht rechtzeitig nachgekommen ist. Der Rücktritt ist dem Auftraggeber unverzüglich zu erklären. Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf Entschädigung.

  11. 11.

    Der Auftraggeber haftet voll für sämtliche auf seiner Website veröffentlichten Inhalte und stellt den Auftragnehmer von allen wettbewerbs-, urheber-, namens-, standes- und markenrechtlichen sowie sonstigen Ansprüchen Dritter frei. Der Verlag übernimmt keine Gewähr für den Inhalt und den Wahrheitsgehalt der vom Auftragnehmer zur Verfügung gestellten Texte, Bilder, Werbeaussagen etc.

  12. 12.

    Zu Schadensersatz, gleich aus welchem Rechtsgrund, ist der Auftragnehmer verpflichtet, soweit ihm bzw. seinen Angestellten oder Erfüllungsgehilfen Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fallen oder der Schaden auf das Fehlen einer zugesicherten Eigenschaft zurückzuführen ist.

    Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur, soweit es sich um eine den Vertragszweck gefährdende Verletzung wesentlicher Pflichten handelt. In diesem Fall ist die Haftung auf typische, bei Vertragsabschluss vorhersehbare Schäden begrenzt, der Auftragnehmer haftet nur bis zur Höhe des Auftragswertes.

    Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.

    Im Falle höherer Gewalt besteht keine Schadensersatzpflicht des Auftragnehmers.

  13. 13.

    Laufzeit und Kündigungsmöglichkeiten.

    1. 13.1

      Die Laufzeit für eine bestellte Website beträgt 1 Jahr, beginnend im ersten Monat nach dem Versand des ersten Website-Entwurfs an den Auftraggeber.

    2. 13.2

      Danach, also ab dem 13. Monat nach dem Laufzeitbeginn, ist der Vertrag monatlich kündbar.

  14. 14.

    Bei den auf den Preislisten angegebenen Peisen des Auftragnehmers handelt es sich um Nettopreise, denen jeweils die zum Zeitpunkt der Leistung gültige Mehrwertsteuer hinzugerechnet wird.

  15. 15.

    Personenbezogene Daten des Auftraggebers werden in Übereinstimmung mit dem maßgeblichen gesetzlichen Vorschriften zur Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungen verarbeitet.

  16. 16.

    Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erbringung seiner Leistungen Dritte als (Sub-)Auftragnehmer einzusetzen.

  17. 17.

    Gerichtsstand ist München, sofern das Gesetz nicht zwingend anderes vorschreibt. Die Vereinbarung des Gerichtsstandes gilt auch dann, wenn der Wohnsitz des Auftraggebers unbekannt oder im Ausland ist.

  18. 18.

    Durch etwaige Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.

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